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Presse

23.02.2012, 17:53 Uhr

CDU Südbaden begrüßt Rückenwind für Atdorf

Jung: "Mit 'lahmarschig' meint Kretschmann Grüne und Rote!"


Die CDU begrüßt die heutige Ankündigung der Bundesregierung, die Förderung neuer
Stromspeicher zu verbessern. Stromspeicher sollen künftig vollständig von der EEG-Umlage befreit
werden. "Damit wird auch die Realisierung von Speichern wie in Atdorf erleichtert", heißt es
ausdrücklich in einem Papier, das heute von Umweltminister Norbert Röttgen gemeinsam mit
Wirtschaftsminister Philipp Rösler vorgestellt wurde. CDU-Bezirksvorsitzender Andreas Jung hatte
sich gemeinsam mit dem Wahlkreisabgeordneten Thomas Dörflinger für eine solche Regelung
eingesetzt. "Pumpspeicherwerke sind die notwendige Konsequenz der Energiewende", so die
beiden Abgeordneten. Neben dezentralen Speichertechnologien werden sie gebraucht, da Strom
aus Sonne und Wind eben nicht jeweils genau dann zur Verfügung steht, wenn er gebraucht wird.
Der Bund hat jetzt klargestellt: "Die Anreize stimmen, Pumpspeicherwerke können wirtschaftlich
betrieben werden!", freuen sich die Südbadener.
Jetzt sehen die Christdemokraten die Regierungsparteien im Land am Zug: "Grün-Rot muss sich
jetzt endlich klar zu dem Projekt bekennen", so Andreas Jung, der Berichterstatter für
Klimaschutz seiner Fraktion ist. "Noch immer gibt es Sperrfeuer der Basis von Grünen und SPD",
bedauert er gemeinsam mit dem Waldshuter Landtagsabgeordneten Felix Schreiner, der Mitglied
des Runden Tisches Atdorf ist. Vor Ort bekennt sich die CDU bislang als einzige Partei klar zu den
Planungen für das neue Speicherwerk. Die Christdemokraten fordern Grüne und SPD auf, ihren
Widerstand jetzt schnell aufzugeben. "Kretschmann hat am Aschermittwoch kritisiert, die
Energiewende werde 'lahmarschig' umgesetzt. Gemeint haben muss er Grüne und Rote in
Südbaden", erklärt Andreas Jung.

Zur Funktion eines Pumpspeicherwerks:
Ein Pumpspeicherwerk ist die beste technische Möglichkeit zur Speicherung von überschüssiger
elektrischer Energie im industriellen Maßstab. Steht zu viel Strom im Netz zur Verfügung, etwa bei
nächtlichen Starkwindphasen, wird in dem Werk Wasser aus einem tieferen Reservoir in ein
höheres gepumpt. Die überschüssige Energie wird dadurch in Form von Arbeit gespeichert. Wird
der Strom dann später benötigt, wird das hochgepumpte Wasser durch Turbinen wieder in das
niedrigere Reservoir abgelassen und so in Strom zurück verwandelt.

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