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Presse

04.03.2016, 01:28 Uhr

Wer heute mit dem Zeitgeist ins Bett geht, ist morgen schon Wittwer

Einer der profiliertesten und erfahrensten Innenpolitiker der CDU, Wolfgang Bosbach (MdB) , spricht im Hilzinger August-Dietrich-Saal über Vertrauen in Demokratie und politische Entscheidungen in unserem Land.

Der CDU-Landtagskandidat im Wahlkreis Singen-Stockach Wolfgang Reuther bekam am Dienstag, 1. März, im August-Dietrich-Saal Wahlkampfunterstützung durch einen der bekanntesten deutschen CDU Bundespolitiker, den Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach, vor kurzem noch Vorsitzender des Innenausschusses des Bundestags. Reuther erklärte das Thema innere Sicherheit und die Flüchtlings- und Asylpolitik zum vorherrschenden Thema des Wahlkampfes aus Wählersicht. Insgesamt versteht er dabei die Haltung seiner Partei als Motor und sieht die Politik der amtierenden Landesregierung, bestimmt von SPD und Grünen, dagegen als Bremser der Entwicklung unseresLandes. Über 200 Bürger erlebten in Hilzingen erleben einen überzeugende Auftritt von Wolfgang Bosbach mit bemerkenswert deutlichen Ansichten auf anstehenden Fragen: Wie sicher fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg? Was kann und was muss die Politik tun, um die Sicherheitskräfte so aufzustellen, dass sie ihre Arbeit zur Zufriedenheit aller erledigen können? Werden Sicherheitsbehörden auch in Zukunft terroristische Anschläge bei uns verhindern können? Die zeitweilige Überforderung zuständiger Behörden erklärte er aus seiner Warte mit der direkt sprunghaft ansteigenden Anzahl von Asylanträgen, die über die Jahre hinweg erheblich divergierten. Wolfgang Bosbach, in der Zustimmung der Bevölkerung deutscher Politiker zur Zeit Rang 3 nach Wolfgang Schäuble und Frank-Walter Steinmeier (SPD), belegte anhand zahlreicher historischer Entwicklungen, dass Ergebnisse politischer Entscheidungen nicht zwangsläufig von vorn herein erkennbar mit Erfolgsgarantien zu verstehen waren - im Ergebnis jedoch oft zu wachsendem Vertrauen in die Landespolitik, stetig wachsender internationaler Anerkennung und zuletzt auch wirtschaftlichem Erfolg führte. Als Beispiel nannte er die Zuversicht Helmut Kohls in blühende Landschaften im Ostdeutschland, die heute in den neuen Bundesländern immer deutlicher Kontur annimmt. Manch entscheidende Entwicklung wurde oft mit knappen Mehrheiten gegen die Stimmungen in der Bevölkerung und geschlossen Widerstand der Opposition herbeigeführt. Dies gelte auch für den Jahre andauernden Streit, ob und in wie weit Deutschland ein Einwanderungsland sein sollte und sein wollte. Im Herzen Europas gelegen, stand dies für Bosbach historisch, über kürzere oder längere Zeiträume hinweg betrachtet, niemals wirklich infrage – diese Zuwanderung führte bereits früher zu stetem Aufschwung unserer Wirtschaft.


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