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Presse

23.04.2012, 11:22 Uhr

CDU-Bezirksagrarausschuss für Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit

Vorsitzender Klaus Schüle: Die einzelnen Gruppen nicht gegeneinander ausspielen


Auf Kontinuität, Verlässlichkeit und Berechenbarkeit setzt die CDU auch im Bereich der Landwirtschaft und unterstützt die Bauern so wie dies in ihrer Zeit als Regierungspartei über Jahrzehnte hinweg getan hat.

Dies betonte der Vorsitzende des südbadischen Bezirksagrarausschusses, Dr. Klaus Schüle im Rahmen des ganztägigen Besuchs seiner Vereinigung in Wurmlingen im Kreis Tuttlingen.

„Wir setzen uns für gerechte Ausgleichszahlungen ein und kritisieren die grün-rote Agrarpolitik, die konventionelle Landwirtschaft bei den Grünlandpunkten gegenüber der Ökolandwirtschaft benachteiligt“, sagte Schüle in der gut zweistündigen Arbeitssitzung in den Räumlichkeiten der Hirschbrauerei Honer. Deren Chef, Rainer Honer, der das so überaus erfolgreiche, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Unternehmen in der fünften Generation führt, präsentierte den Gästen, die aus ganz Südbaden gekommen waren, beim Rundgang u. a. auch die erst vor vier Wochen installierte neue Flaschenfüllanlage. Nicht nur dabei konnten die CDU-Agrarier feststellen, welch großer Aufwand und welche Fähigkeiten notwendig sind, um aus vier einfachen Zutaten – Wasser, Malz, Hopfen und Hefe – eines der ältesten Genussmittel in gleichbleibend hoher Qualität herzustellen. Was ihm und der gesamten Brauerei großes Lob von Dr. Klaus Schüle einbrachte. So wie er auch die gute Entwicklung der Gemeinde Wurmlingen aus den Worten von Bürgermeister Klaus Schellenberg als ein Beispiel dafür nehmen konnte, dass die ländlichen Räume intakt gehalten werden müssen, damit sie auch in Zukunft lebensfähig sind. „Dazu brauchen wir eine Landwirtschaft, die von der Politik mit klaren Rahmenbedingungen ausgestattet ist“, betonte Schüle. „Auch bei den FFH-Gebieten, für deren Ausweisung wir als CDU sind, bei dessen Umsetzung wir für ein pragmatisches Vorgehen eintreten.“ So brauchen die Landwirte Rückendeckung, dass sie bei notwendigen Ausbaumaßnahmen nicht behindert werden.

Die Schlussfolgerung einer sehr intensiven Arbeitssitzung: „Wir alle brauchen das gemeinsame Miteinander, dürfen nicht zulassen, dass Öko und konventionell gegeneinander ausgespielt werden und setzen in der Landwirtschaft wie in allen Politikbereichen auf Nachhaltigkeit.“ Wer wie die grün-rote Landesregierung davon rede, aber das Gegenteil praktiziere oder auch von den vom damaligen Landwirtschaftsminister Gerhard Weiser eingeführten Beratungen durch die Landwirtschaftsverwaltung abgehe und statt dessen mehr Kontrollen einführe, der leiste keinen guten Beitrag für die Landwirtschaft und die ländlichen Räume insgesamt, stellten mehrere Mitglieder des Ausschusses fest.

 

Wie die Situation eines Vollerwerbslandwirts ganz konkret aussieht, erlebten und erfuhren die CDU-Agrarier beim anschließenden Besuch des Eltahofes: „Sie sind mutig, solche Leute brauchen wir“, stellte Klaus Schüle bei den Erläuterungen durch das Landwirtsehepaar Renate und Klaus Zepf anerkennend fest. Wer eine Investition von 860 000 Euro tätigt für einen neuen Stall und dabei etliche Auflagen, zwar schweren Herzens, aber doch wegsteckt, der zeigt eben diesen Mut und die Bereitschaft, Neues zu wagen, hartnäckig sein Ziel zu verfolgen. Mit dem Lob dafür und dem Dank auch für die freundliche Bewirtung an das Landwirtsehepaar verband Dr. Schüle auch den Dank an den Vorsitzenden des Tuttlinger CDU-Agrarausschusses, Josef Knopf, der das Programm des gesamten Tages zusammengestellt und vorbereitet hatte. Was zu der Schlussfolgerung des südbadischen AK-Vorsitzenden führte: „Auch als Opposition im Landtag wollen wir uns einsetzen für die Belange der Landwirte und insgesamt für den ländlichen Raum.“ Mit ein Erfolgsgeheimnis für den Erfolg Baden-Württembergs seien die in etwa gleichen Lebensverhältnisse im ganzen Land gewesen: „Wir werden sehr sensibel beobachten, wie die Grünen die Ballungsräume stärker bedienen und den ländlichen Raum vernachlässigen.“


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