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08.08.2015, 11:03 Uhr

Eine US-Amerikanerin berichtet: Meine Erfahrungen als Praktikantin bei der CDU Südbaden


US-Praktikantin Anja Hencken (links) und Bezirksgeschäftsführerin Astrid Rothenberger

Als ich nach Freiburg kam, um hier für fünf Monate zu studieren, wollte ich mehr über deutsche Politik und Kultur lernen und auch mein Deutsch verbessern. Mein Praktikum bei der CDU Südbaden war hervorragend geeignet, um diese drei Ziele zu erreichen.

 

Ich habe mehr über die Struktur der deutschen Politik gelernt, und auch wie ein deutsches politisches Büro funktioniert. Die politischen Systeme in Deutschland und den USA sind sehr unterschiedlich, aber ich fand, dass die großen Ziele gleich sind. Ich habe Sitzungen von Politikern und Bürgern sowohl in den USA als auch in Deutschland besucht. In beiden Ländern ist es klar, dass die Politiker, besonders bei der CDU, sich für die Bürgerinnen und Bürger und ihre Sorgen interessieren.

 

Für die Verfolgung meiner Bildungsziele war hilfreich, dass ich die Themen aus meinen Studiengängen mit der CDU-Bezirksgeschäftsführerin Astrid Rothenberger diskutieren und so weitere Informationen erhalten und Perspektiven kennenlernen konnte. Ich konnte mehr über aktuelle Themen in Deutschland und Europa und den CDU-Positionen zu diesen Themen erfahren. Ich verglich dann diese Gesichtspunkte mit den Standpunkten der republikanischen Partei in den USA. Als ehemalige Praktikantin für die Republikanische Partei war das sehr interessant und informativ.

 

Besonders aufgefallen sind mir die aktuellen Themen, die in der deutschen und amerikanischen Politik diskutiert werden. Zum Beispiel ist das Freihandelsabkommen TTIP ein großes Thema in Deutschland. Ich habe über TTIP in meinen Wirtschafts-Kursen hier in Deutschland gelernt, aber nicht in meinen Kursen in den USA. Über TTIP wird in den USA allgemein nicht so viel debattiert. In Deutschland gibt es viele politische Debatten über wirtschaftliche Probleme, aber in den USA sprechen wir mehr über soziale Themen. Wir haben andere Schwerpunkte und Prioritäten als in Deutschland!

 

Ich bin auch echt interessiert an den Unterschieden zwischen den Wahlkämpfen in Deutschland und den USA. Ich denke, es ist interessant, dass die Parteien in Deutschland viel weniger Geld für Werbung und Kampagnen verbrauchen. Der Prozess ist in Deutschland so anders, weil es mehr als zwei Parteien gibt. Ich halte es für gut, dass die heiße Phase des Wahlkampfs in Deutschland nur ca. sechs Wochen dauert. In den USA haben wir bereits jetzt die Kampagne für die Wahl im November 2016 begonnen!

 

Meine letzte wunderbare Erfahrung mit der CDU war mein Tag im Europäischen Parlament in Straßburg. Ich war in der Lage, Dr. Andreas Schwab MdEP zu treffen, eine TTIP-Debatte und Abstimmungen mitzuerleben. Das Parlament erinnerte mich an das US-Repräsentantenhaus, mit einem Gefühl der Dringlichkeit und Wichtigkeit. Der interessanteste Teil waren all die Sprachen und Übersetzer. Ohne mein Praktikum bei der CDU Südbaden hätte ich diese Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin, nicht machen können.

Zur Person:

Anja Hencken, Jahrgang 1994, ist in der Nähe von Washington D.C. aufgewachsen und studiert an der James Madison University in Harrisonburg/Virginia Internationale Beziehungen und Deutsch. Als Mitglied der Republikaner hat sie schon in mehreren Wahlkämpfen und für den Kongressabgeordneten Warren Kampf gearbeitet. Von Februar bis Juli 2015 absolvierte Sie ein Auslandsemester am IES der Universität Freiburg und ein Praktikum in der Bezirksgeschäftsstelle der CDU Südbaden.


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