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19.02.2015, 07:42 Uhr

Andreas Jung wird Vorsitzender der deutsch-französischen Parlamentariergruppe

„Achse Deutschland-Frankreich ist Lebensader Europas“


Der Konstanzer Bundestagsabgeordnete Andreas Jung wird Vorsitzender der deutsch-französischen Parlamentariergruppe. Er folgt in dieser Funktion dem Ende vergangenen Jahres verstorbenen Ravensburger Abgeordneten Dr. Andreas Schockenhoff, der seit 1994 den Vorsitz innehatte. „Als ausgewiesener Kenner und Freund Frankreichs hat Andreas Schockenhoff Maßstäbe gesetzt und Brücken gebaut“, würdigt Andreas Jung dessen Arbeit.
Daran will er nun anknüpfen: „Die deutsch-französische Achse ist die Lebensader des politischen Europa“, erklärt Jung. Gerade die aktuelle Friedensinitiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem französischen Präsidenten François Hollande habe das wieder unter Beweis gestellt. „Nur wenn Deutsche und Franzosen zusammenstehen, hat Europa Gewicht.“
Aufgrund der aktuellen Herausforderungen sei die Pflege der grenzüber-schreitenden Beziehungen genauso eine herausragende Aufgabe wie wegen der gemeinsamen Geschichte. „Nichts ist selbstverständlich, auch nicht Frieden und Freundschaft, das erleben wir in diesen Tagen.“ Deshalb sei die Vertiefung der europäischen Integration eine Daueraufgabe. „Und Deutsche und Franzosen haben dafür eine besondere Verantwortung“, betont Andreas Jung. Seit 2011 führt er die CDU Südbaden, die mit dem von Dr. Wolfgang Schäuble gegründeten „Badisch-elsässischen Gesprächskreis“ traditionell enge grenzüberschreitende Kontakte pflegt.
Die deutsch-französische Parlamentariergruppe umfasst 54 Abgeordnete aller Fraktionen und hat die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit Abgeordneten der französischen Nationalversammlung die Beziehungen beider Länder zu festigen und gemeinsame politische Initiativen zu entwickeln.

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