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07.08.2015 | Wolfgang Reuther / Fabio Crivellari

Land muss Planungs-Rückstand aufholen!

Freude über Baubeginn, Sorge um Ausbautempo

 „Der Startschuss ist gegeben, jetzt muss der Turbo rein!" 

Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Reuther und der Landtagskandidat Fabio Crivellari begrüßen, dass nach der Freigabe der Bundesmittel der B33-Ausbau in Allensbach im November beginnen kann. 

Sorge haben sie jedoch wegen des Planungs-Rückstandes des Landes beim Tunnel Reichenau-Waldsiedlung: „Das Land muss jetzt mehr PS auf die Straße bringen, sonst drohen Verzögerungen", erklären Wolfgang Reuther und Fabio Crivellari. Denn der entsprechende Abschnitt E der Ausbauplanung ist von der Baureife noch weit entfernt. 

Das für die Planung zuständige Land ist dabei mit dem ursprünglichen Zeitplan um ein Jahr im Verzug. Wegen eines Fehlers in der Ausschreibung musste das gesamte Verfahren noch einmal von vorne begonnen werden. 


Nach den bisherigen Angaben des Landes sollen die Planungen deshalb erst Mitte 2016 abgeschlossen sein. Ein Baubeginn des Tunnels Waldsiedlung wäre dann wohl erst Mitte 2017 möglich. „Zu spät", meinen Wolfgang Reuther und Fabio Crivellari. Neben dem Verzug bei der Waldsiedlung könnte das auch zu Verzögerungen in Allensbach führen.

Denn der Erdaushub aus dem Tunnel-Bau soll in Allensbach verbaut werden. Deshalb müsse das Land jetzt alles in Bewegung setzen, um die Planungen zeitnah abzuschließen, fordern Wolfgang Reuther und Fabio Crivellari. Auch bei der Ausbaugeschwindigkeit müsse das Land jetzt „ein paar Zähne zulegen", fordern Wolfgang Reuther und Fabio Crivellari. „Zeitraffer statt Zeitlupe", das sei jetzt „Gebot der Stunde".

Das Land ist für den Ausbau zuständig, bisher sei der Baufortschritt zu langsam. „Das Geld vom Bund ist da und muss verbaut werden, es gibt jetzt keine Ausreden mehr!" Wolfgang Reuther und Fabio Crivellari zeigten sich dabei verwundert über die Reaktion des baden-württembergischen Verkehrsministers auf die Zusage der Bundesmittel. Winfried Hermann hatte das Programm als „zu straßenlastig" kritisiert. „Wir sind sehr froh, dass mit diesen Mitteln die dringend notwendige Entlastung unserer Region endlich kommt", betonen Wolfgang Reuther und Fabio Crivellari dagegen. 

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