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Presse

29.10.2017 | Wochenblatt/Simone Weiß

Streit bleibt unbestrittener Chef der Kreis-CDU

Christdemokraten planen Sonderparteitag zur Aufarbeitung der Wahlergebnisse

 Die Uhr im Werner- und Erika-Messmer-Haus in Stockach-Espasingen war gnädigerweise um 21.45 Uhr stehen geblieben. Ihr war die Luft ausgegangen. Doch die Besucher des Kreisparteitags der CDU mussten gute vier Stunden bis nach 23 Uhr ausharren, bis die Sitzung geschlossen wurde. Die wichtigsten Ergebnisse: Willi Streit bleibt weiterhin Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Konstanz, da ihn 87 der 96 stimmberechtigten Delegierten mit ihrer »Ja«-Stimme im Amt bestätigt hatten. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter Dr. Fabio Crivellari, Cornelia Bambini-Adam und Wolfgang Reuther, der an dem Abend aus Termingründen nicht anwesend sein konnte. Und die Versammlung beschloss die Abhaltung eines Sonderparteitags zur inhaltlichen Aufarbeitung des desaströsen Wahlergebnisses der Bundestagswahl am Sonntag, 24. September. Die an diesem Abend gestellten zehn Anträge sollen im Rahmen des Sonderparteitags abgearbeitet werden. 



24.07.2017 | Südkurier, Reinhold Buhl

Junge Union stimmt sich mit Gastredner Volker Kauder auf Bundestagswahl ein

 Die JU Südbaden hat sich auf ihrem Bezirkstag in Stockach nicht nur mit dem eigenen Leitantrag beschäftigt. Dafür sorgte auch Volker Kauder, der Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der eine 90-minütige Rede hielt.

Der Stockacher JU-Ortsvorsitzende Simon Mai stellte die Kampagne der JU zur Bundestagswahl vor. Er erklärte auch, wie das sogenannte Guerilla-Marketing funktionieren kann. Das Konzept gehe auf den Marketing-Experten Jay C. Levinson zurück. Ziel sei es, mit sehr geringem Ressourceneinsatz große Wirkung zu erzielen. Dazu gehört laut Mai zum Beispiel: Mit Sprühkreide werden prägnante Slogans auf Gehwege und Plätze gesprüht. Oder: Ein Wahlkämpfer, der mit einem mobilen Beamer ausgerüstet ist, projiziert am Abend Wahlwerbung an Hauswände .

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04.03.2016 | CDU Gemeindeverband Hilzingen

Wer heute mit dem Zeitgeist ins Bett geht, ist morgen schon Wittwer

Der CDU-Landtagskandidat im Wahlkreis Singen-Stockach Wolfgang Reuther bekam am Dienstag, 1. März, im August-Dietrich-Saal Wahlkampfunterstützung durch einen der bekanntesten deutschen CDU Bundespolitiker, den Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach, vor kurzem noch Vorsitzender des Innenausschusses des Bundestags. Reuther erklärte das Thema innere Sicherheit und die Flüchtlings- und Asylpolitik zum vorherrschenden Thema des Wahlkampfes aus Wählersicht. Insgesamt versteht er dabei die Haltung seiner Partei als Motor und sieht die Politik der amtierenden Landesregierung, bestimmt von SPD und Grünen, dagegen als Bremser der Entwicklung unseresLandes. Über 200 Bürger erlebten in Hilzingen erleben einen überzeugende Auftritt von Wolfgang Bosbach mit bemerkenswert deutlichen Ansichten auf anstehenden Fragen: Wie sicher fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg? Was kann und was muss die Politik tun, um die Sicherheitskräfte so aufzustellen, dass sie ihre Arbeit zur Zufriedenheit aller erledigen können? Werden Sicherheitsbehörden auch in Zukunft terroristische Anschläge bei uns verhindern können? Die zeitweilige Überforderung zuständiger Behörden erklärte er aus seiner Warte mit der direkt sprunghaft ansteigenden Anzahl von Asylanträgen, die über die Jahre hinweg erheblich divergierten. Wolfgang Bosbach, in der Zustimmung der Bevölkerung deutscher Politiker zur Zeit Rang 3 nach Wolfgang Schäuble und Frank-Walter Steinmeier (SPD), belegte anhand zahlreicher historischer Entwicklungen, dass Ergebnisse politischer Entscheidungen nicht zwangsläufig von vorn herein erkennbar mit Erfolgsgarantien zu verstehen waren - im Ergebnis jedoch oft zu wachsendem Vertrauen in die Landespolitik, stetig wachsender internationaler Anerkennung und zuletzt auch wirtschaftlichem Erfolg führte. Als Beispiel nannte er die Zuversicht Helmut Kohls in blühende Landschaften im Ostdeutschland, die heute in den neuen Bundesländern immer deutlicher Kontur annimmt. Manch entscheidende Entwicklung wurde oft mit knappen Mehrheiten gegen die Stimmungen in der Bevölkerung und geschlossen Widerstand der Opposition herbeigeführt. Dies gelte auch für den Jahre andauernden Streit, ob und in wie weit Deutschland ein Einwanderungsland sein sollte und sein wollte. Im Herzen Europas gelegen, stand dies für Bosbach historisch, über kürzere oder längere Zeiträume hinweg betrachtet, niemals wirklich infrage – diese Zuwanderung führte bereits früher zu stetem Aufschwung unserer Wirtschaft.


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