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News
25.11.2005, 10:47 Uhr
Kommentar/Gedanken: Das Aus für Steuersparfonds

Mit ihrem ersten Beschluss hat die neue Bundesregierung ein Steuerschlupfloch geschlossen, in dem bislang Jahr für Jahr Milliarden versickerten. Die Maßnahme ist Bestandteil des schwarz-roten Paketes zur Sanierung der Staatsfinanzen.
Zitat aus den R2P-News - "Das Kabinett verständigte sich nach offiziellen Angaben am Donnerstag in Berlin darauf, reine Steuersparfonds rückwirkend zum 11. November abzuschaffen. Nach dem Gesetzentwurf fließen dadurch im kommenden Jahr rund 550 Millionen Euro in die Staatskasse. 2008 werden rund 2,14 Milliarden erwartet.

Anlegern soll es künftig nicht mehr möglich sein, Einkünfte aus anderen Quellen steuersparend mit Verlusten aus den Fonds zu verrechnen. Auch dürfen Anlageprodukte dieses Steuerschlupfloch nicht mehr aufweisen.

Vertreter der Fondsbranche haben angekündigt, gegen die Rückwirkung des Beschlusses zu klagen. Auch die Grünen meldeten rechtliche Bedenken an. Für Anlagen vor dem 11. November gilt die alte Regelung."


Anmerkung:

Ach, die Partei der Besserverdienenden meldet "rechtliche Bedenken" gegen die Schließung eines Steuerschlupfloches an? Sind die Grünen vielleicht in Sorge um die eigene politische Kundschaft? Was ist der Hintergrund dieser gewiss sehr seriös geprüften "rechtlichen Bedenken"?

Wollen unsere politischen Freunde die avisierten 2.140.000.000,00 Euro für die Staatsfinanzen nicht realisieren, sondern lieber weiterhin in Steuerschlupflöchern versenken?

Aber das ist sicher eine nicht den Tatsachen entsprechende Anmerkung! Solche Gedanken sind der Fondsbranche und dem Bündnis 90/Grüne sicher völlig fremd.