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07.05.2014, 12:18 Uhr | Rolf Bart

Die CDU präsentiert unter dem Motto „Mir losed zue“ ihre Kandidaten in Winterspüren

Ein „randvolles“ Clubhaus fand die CDU in Winterspüren vor. Dies ergab sich aus der Sitzordnung der Gäste. Alle hatten einen Platz mit dem Rücken zur Wand ausgewählt, um das Geschehen im Mittelpunkt besser beobachten zu können.

Und so konnte der Ortsvorsteher von Winterspüren, Olaf Patzke, auch die politische Mitte für sich nutzen und die Bürger und die CDU-Kandidaten im Clubhaus in Winterspüren begrüßen. Er ist erfreut, dass Winterspüren eine sehr politische Gemeinde ist. So kommen aktuell vier Stadtratskandidaten aus dem Stockacher Ortsteil. Mit Dr. Jürgen Kragler und Winfried Gäng bietet die CDU gleich zwei davon auf. Beide Bewerber kandidieren auch zusätzlich noch für den Ortschaftsrat in Winterspüren.

Nach der Begrüßung übernahm Wolfgang Reuther die Moderation des Abends. Er bekannte, dass er mit Winterspüren bestens verbunden ist. Nachdem er die neue Blitzeranlage im Ort sofort nach dem Aufstellen zwei Mal hintereinander getestet hat, hat er eine neue persönliche Bindung gewonnen. Und damit war auch das dominierende Thema des Abends auf dem Tisch.

Das Verkehrskonzept durch das Tal hindurch ist der wunde Punkt im Dorf, der dringend einer Lösung bedarf. Wolfgang Reuther machte in seiner Vorstellung deutlich, dass er gerne eine weitere Periode im Stadtrat präsent sein will. Und dadurch dann auch die Möglichkeit hat, solche Konzepte für Stockach weiter zu verfolgen.

 

Nach seiner Bewerbung, bat Wolfgang Reuther anschließend seine CDU-Kollegen um eine kurze Vorstellungsrunde. Die Kandidaten sprachen dabei intensiv die Themen an, die für den Ortsteil Winterspüren relevant sind. 

Wolfgang Reuther, MdL bei der Kandidatenvorstellung in Winterspüren
FC Clubhaus -

So will sich die CDU weiter dem Thema der Breitbandversorgung mit DSL oder Glasfaser, dem Erhalt der Grundschule in Winterspüren, dem Anwohnerschutz bei neuen Windkrafträdern und auch dem benötigten Verkehrskonzept widmen. Insbesondere soll ein Konzept erarbeitet werden, dass den Schulcampus Dill und die Neubebauung des Contraves Areal am vorderen Kätzleberg mit einschließt. Hier sind aktuell die größten morgendlichen Staus zu vermelden. Dies wird – so die Erwartung der Bürger – mit der Eröffnung der Hauptschule am neuen Standort sich noch verstärken.

Die CDU will in der kommenden Wahlperiode die gute Arbeit des bisherigen Gemeinderats fortführen. Dazu gehört die Arbeit am Stockacher Status eines Mittelzentrums, auch im Vergleich zu den Nachbarstädten. Dies setzt entsprechende Investitionsmaßnahmen voraus. Der Stockacher Schuldenstand konnte in den letzten Jahren konsequent zurückgeführt werden. Dies soll - trotz gezielter Investitionen - fortgeführt werden, um als Ziel bis Ende des Jahrzehnts eine Nullverschuldung ausweisen zu können. Sinnvolle Investitionen nach Meinung von Wolfgang Reuther sind hier die Investitionen in das Stockacher Krankenhaus. Insbesondere für die weiter entfernt liegenden Ortsteile ist es zwingen notwendig, eine Akutversorgung aufrecht zu erhalten um im Notfall schnell helfen zu können. Operativ ist das Krankenhaus nach Meinung der CDU auch auf einem sehr guten Weg. Die Investitionen von fast zwei Millionen in das Haus sowie in neue Technik machen sich bezahlt. Und in Kombination mit einem Ärztehaus stellt sich dann eine sinnvolle Versorgung für Stockach dar.

 Auch die Schulstrukturen wurden an diesem Abend intensiv diskutiert. So ist die CDU der Meinung, dass die neue Verbundschule am Campus Dill mit Real- und Hauptschule der richtige Weg für Stockach ist. Wolfgang Reuther bedankte sich explizit auch beim anwesenden Schulleiter der Realschule Manfred Kehlert, der mit seinen Kollegen die Empfehlung gegen die Gemeinschaftsschule und für die Verbundschule abgegeben hatte. Und dieser Empfehlung ist der Gemeinderat gefolgt. Der Ausbau der Schüler-Betreuung ist der CDU ebenfalls ein wichtiges Anliegen. Auch dies soll in enger Abstimmung mit den Schulleitern in Zukunft erfolgen. Als weiteres großes Ziel der CDU gilt auch die Förderung der Stockacher Wirtschaft. So soll die Kapazität in der Wirtschaftsförderung noch einmal erhöht werden, da dies ein Bereich ist, der zeitlich sehr aufwändig ist und dennoch die richtigen Entscheidungen für die Zukunft ermöglicht.

 Mit dieser Vorstellung des Wahlprogramms konnte dann das Motto des Abends wieder aufleben. Bis dahin war von „Mir losed zue“ weniger zu sehen. Dies änderte sich aber deutlich im Verlauf des Abends. Mit einem deutlichen Statement eröffnete Olaf Patzke die Diskussion und führte aus, dass Winterspüren sehr gut dasteht. Mit Schule, Vereinen, Baugebiet und einem neuen Dorfplatz ist schon sehr viel in Winterspüren erreicht worden. Durch die neue Ortseinfahrt und die Radaranlage konnte der Verkehrsfluss auch im Ort beruhigt werden. Das grundsätzliche Problem des stark anschwellenden Schwerlastverkehrs löst dies allerdings nicht. Hier ist die Politik gefordert, neue Konzepte zu entwickeln. Wolfgang Reuther konnte berichten, dass auch bereits auf Kreis- und Landesebene dieses Thema intensiv diskutiert werde und sich überregionale Lösungsansätze finden müssen. Das Thema Verkehr blieb das beherrschende Thema des verbleibenden Abends. Mit einem Dank für die zahlreiche Teilnahme beendete Olaf Patzke den Winterspürer Abend.



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