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03.03.2007, 09:24 Uhr

Schlagfertiges aus dem Bundestag

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie sind es gewohnt, dass bei der CDU Sachthemen im Vordergrund stehen. Es soll - gerüchteweise - ehemals ökologisch angehauchte Parteien geben, bei denen dies vielleicht nicht der Regelfall ist.

So wurde unserem Andreas Jung von einem Konstanzer Stadtrat unterstellt, dass - Zitat Andi Jung in seiner Bundestagsrede zum Klimaschutz, an die Adresse der Grünen gerichtet -

"...mit meiner Werbeveranstaltung - so wurde das formuliert - für Holzenergie und für Holzöfen würde ich eine fatale - so heißt es wörtlich - Richtung einschlagen. Ein Stadtrat der Grünen versteigt sich sogar zu der Behauptung: Während der ganzen Fasnacht habe über Konstanz eine riesige Feinstaubwolke gehangen, verursacht natürlich von Holzöfen bzw., wie er es aus seiner Sicht formulierte, von Dreckschleudern.

Wenn man für Klimaschutz eintritt, sollte man wissen, dass Holz dazu einen wichtigen regionalen Beitrag leisten kann. Zudem ist Feinstaub nicht gleich Feinstaub! Es gibt Feinstaub, der sehr viel gesundheitsschädlicher ist als der, der bei der Verbrennung von Holz entsteht, wie Wissenschaftler belegen, nämlich der, der bei der Verbrennung von Öl und Diesel entsteht. Vor diesem Hintergrund sollte man nicht so reden, wie es einige Grüne getan haben. Vielmehr sollte man zur Kenntnis nehmen, dass die Große Koalition das Thema Feinstaub ernst nimmt und für neue Anlagen strengere Grenzwerte einführen
will. [...]

Deshalb bitte ich Sie, Ihrem Parteikollegen schöne Grüße auszurichten. Nicht jeder, der an Fasnacht benebelt ist, sollte gleich an eine Feinstaubwolke glauben."

Das war doch klasse! Ok, die Sachthemen sollten im Vordergrund stehen. Aber hin und wieder auch einmal polemisch zu antworten, das hat doch auch etwas.

Starke Antwort von Andreas Jung.

Nachzulesen übrigens in den Protokollen des Bundestages vom 28. Februar 2007 (klick mich.)

Andreas Jung

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